Im Interview erklärt die Geschäftsführerin Anja Lindner vom Bio-Hotel Lindengut, warum Ausruhen, Entspannen und kreativ Denken den Gästen in ihrem Bio-Hotel so leicht fällt.

HolidayVERDE: Aus welchen Gründen ist das Bio-Hotel Lindengut eine Reise Wert?

Anja Linder: Mitten in Deutschland! Mitten in der Natur! 100% Bio Hotel mit biologisch-dynamischer Landwirtschaft.

… Ausruhen, Entspannen, kreativ Denken,  Wandern, Biosphärenreservat Rhön… mehr als Bio!

An wen richtet sich Ihr Angebot?

Tagungsgäste, Kurzurlauber, Naturbegeisterte, Wanderer, E-Auto Besitzer, Tierliebhaber, Rhön-Entdecker, Bio-Affine, Ruhesuchende, Waldbader …

Was schätzen die Kunden des Bio-Hotels Lindengut besonders?

Die Nähe zur Stadt Fulda und dennoch mitten in der „Pampa“ (Natur) zu sein, das Heimelige und die Wohlfühlatmosphäre im Haus, das leckere Demeter Frühstück, die Liebe zum Detail in den Zimmern, die ganz individuell gestaltet sind und dass weniger manchmal mehr ist.

Worin unterscheidet sich das Bio-Hotel Lindengut konkret von konventionellen Hotels?

Wir sind nahezu autark und haben unseren eigenen Brunnen, unsere eigene Pflanzenkläranlage, produzieren Strom und beziehen 100 Prozent Ökostrom, Heizen mit Holz aus eigenem Wald und bauen unser Obst und Gemüse nach biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise an. Wir erzeugen unsere Produkte wie Eier, Geflügel- und Rindfleisch selbst. Unser Speisen und Getränke sind 100 Prozent Bio und wir bieten hier saisonale Sortimente an. Ebenso haben wir 100 Prozent Naturkosmetik, 100 Prozent Recyclingpapier und arbeiten an der Plastikfrei-Challenge der Biohotels mit. Zudem kennen wir unseren CO²-Fußabdruck, der bei den Biohotels nicht mehr wie 40 kg pro Gast pro Nacht betragen darf. Unserer lag in 2018 bei 7,6 kg pro Gast pro Nacht. Auch E-Autofahrer können hier auftanken und da gibt es noch vieles mehr, was ich Ihnen mitteilen könnte, schauen Sie es sich einfach mal an.

Wie leben Sie in Ihrem Unternehmen Nachhaltigkeit?

So viel wie möglich im ständigen und kontinuierlichen Verbesserungsprozess arbeiten wir täglich daran, noch nachhaltiger zu werden. Vom Acker bis zum Teller, von der Haushülle bis zur Einrichtung, vom Lieferanten bis zum Mitarbeiter – hier wird nichts dem Zufall überlassen. Der biologisch-dynamische Prozess ist ständig in uns und bewegt uns im Sinne: wertschätzend, entwickelnd und gemeinschaftend.

Vor welche Herausforderungen stellt Sie der Nachhaltigkeitsaspekt eventuell?

Dass er sich zu langsam bewegt und wir unserer „Nachwelt“ nichts Gutes hinterlassen.

Welche Trends im Bereich “Bio-Hotel” finden Sie besonders spannend?

Den Trend von Gourmetköchen, die Sterne abzugeben, sich wieder mit guten Qualitäten aber der Einfachheit zu beschäftigen. Alt Bewährtes neu zu interpretieren, Ganztierverarbeitung.

Verraten Sie uns, was Sie für die Zukunft geplant haben?

Wir bauen an – sowohl in der Landwirtschaft als auch im Hotel, nicht zu groß, überschaubar und mit SINN.

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