Das Meer ruft!

Einmal im Jahr möchte man doch gerne mit der Familie einen schönen Urlaub am Meer verbringen! Da gibt es einiges zu beachten, damit der Urlaub so nachhaltig und sanft wie möglich von Statten geht.

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Nachhaltiger Tourismus am Meer

Mit dem Auto Richtung Süden? Am besten zum Ferienbeginn? Eine schlechte Idee! Die lange Strecke und unvermeidliche Staus auf den vollen Autobahnen sind kein guter Start in einen entspannten und nachhaltigen Urlaub mit der Familie. Auch das Fliegen in weit entfernte Regionen mit günstigen Airlines sollte vermieden werden. Damit der ökologische Fußabdruck der gesamten Familie so gering wie möglich bleibt und zwar auch schon zu Beginn der Reise, empfiehlt sich in erster Linie eine Zug- oder Busfahrt oder die Fahrt mit einem Elektroauto. Auch die Nord- oder Ostsee hat einiges zu bieten! Die Reise in weit entfernte Länder ist nicht umweltschonend, zu viel CO2 wird bei der An- und Abreise ausgestoßen. Wer jedoch Mittelmeerluft schnuppern will, kommt um einen kurzen Flug kaum umher. Bei einem Flug in Richtung Mittelmeerstrand gibt es die Möglichkeit den durch den Flug entstandenen CO2-Ausstoß zu kompensieren. Bei der Buchung des Fluges kann gleichzeitig für Klimaprojekte gespendet werden. Das kann das schlechte Gewissen etwas bereinigen.

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Also ab ans Meer!

Gerade Inseln und Regionen am Meer haben viel zu bieten. Die Natur ist wunderbar und gerade für Kinder gibt es viel zu sehen. Von Wattwanderung über Schnorcheln, ist in dem Gewässer vieles möglich; auf eine Schifffahrt oder die Fahrt mit einem Jet Ski sollte jedoch verzichtet werden. Es gibt nachhaltige Möglichkeiten den Familienurlaub am Meer zu gestalten. Nach der umweltfreundlichen Anreise, spielt die Unterkunft eine große Rolle. Es gibt Biohotels oder Unterkünfte die sich die Nachhaltigkeit auf die Fahne schreiben. Es gibt aber auch viele zertifizierte Campingplätze oder Ferienwohnungen, die sich für einen sanften Familienurlaub eignen. Hier steht die Selbstversorgung an erster Stelle. Beim Einkauf der Lebensmittel kann darauf geachtet werden, dass die Produkte aus der Urlaubsregion stammen. So bietet sich am Meer vor allem der Verzehr von Fisch durch den regionalen Fischfang an und auch die Produkte der Bio Bauernhöfe aus der Nachbarschaft lassen sich wunderbar in den Urlaub integrieren. So unterstützt man die Menschen vor Ort. Bei einem Besuch in einem landestypischen Restaurant sollte die Herkunft der Lebensmittel und besonders des Fisches, hinterfragt werden. Nicht immer stammt der Fisch auch aus dem Meer des Urlaubsortes. Bei der Wahl der Unterkunft sollte ebenfalls darauf geachtet werden, einen regionalen Anbieter zu finden. Von den Einnahmen großer Ketten profitiert die Region zu wenig.

Tourismusangebote

Gerade am Meer stehen Bootstouren oder Wassersport auf der Tagesordnung. Ein Segelturn stellt hier eine der nachhaltigsten Möglichkeiten dar. Gemeinsam müssen hier die Segel gehisst werden. Teamwork ist gefragt! Von Motorbooten sollte man Abstand nehmen, denn sie stoßen viel CO2 aus und stören zudem das Tierreich im Meer. Oftmals wird auch das Schwimmen mit den Meeresbewohnern angeboten, darauf solltet ihr im Familienurlaub verzichten, da dies nicht dem natürlichen Lebensstil der Tiere entspricht. Auch Aquarien sind häufig an Orten, die am Meer gelegen sind, vertreten. Hier leben die Tiere in Gefangenschaft und können sich nicht in ihrer natürlichen Umgebung austoben. Strandspaziergänge und dabei gleich noch den Plastikmüll aufsammeln ist die bessere Alternative. Auch hier sieht man am Strand schöne Muscheln und vielleicht auch die ein oder andere Krabbe. Die weitere Strandumgebung lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden. Viele Hotels oder Unterkünfte bieten Fahrräder zum Verleih für Groß und Klein an. Auf eigene Faust erlebt man viele Abenteuer, die man sonst wohl nicht erlebt hätte.

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Oder doch lieber Familienurlaub in der Stadt?